Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt gratuliert der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau zu ihrem 20-jährigen Bestehen

„Hamburgs Ingenieure haben unsere Stadt immer wieder vorangebracht“

Im Rahmen eines Senatsempfangs hat die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, am 27. November 2017 dem Präsidenten der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau, Peter Bahnsen, und dem Präsidenten der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer, im Namen des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg zum 20-jährigen Bestehen der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau gratuliert.

Als Geburtsstunde der Hamburgischen Ingenieurkammer -Bau gilt die erste Sitzung des Gründungsausschusses am 15. Dezember 1997, etwa ein Jahr nach der Verabschiedung des Hamburgischen Gesetzes über das Ingenieurwesen. In der Kammer sind die freiberuflichen und im Bauwesen tätigen Ingenieurinnen und Ingenieure Hamburgs zusammengeschlossen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, betonte in ihrem einleitenden Grußwort die Bedeutung der Ingenieure für Hamburg: „Hamburgs Ingenieure haben unsere Stadt immer wieder vorangebracht und für schwierige technische Fragen buchstäblich tragfähige Lösungen gefunden. Die Stadt braucht fähige Ingenieurinnen und Ingenieure, die ihrerseits eine starke Interessenvertretung benötigen. Ich bin dankbar, dass die Hamburgische Ingenieurkammer – Bau diese Aufgabe seit nunmehr 20 Jahren mit großem Engagement erfüllt und heute mehr als 570 Mitglieder vertritt. Für dieses Engagement bedanke ich mich bei der Hamburgischen Ingenieurkammer und ihren Mitgliedern.“

Dipl.-Ing. Peter Bahnsen, Präsident der Hamburgischen Ingenieurkammer – Bau, bedankte sich in seiner Rede zunächst sehr herzlich für den Senatsempfang und beschrieb im Weiteren den langen Weg, bis die Kammer im Dezember 1997 als letzte Ingenieurkammer Deutschlands gegründet wurde. Dabei erinnerte er speziell an den maßgeblichen Anteil des leider vor drei Jahren viel zu früh verstorbenen Dr.-Ing. Karl H. Schwinn, dem Initiator und langjährigen Präsidenten der Hamburgischen Ingenieurkammer – Bau. Bahnsen würdigte auch die nach wie vor sehr gute Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Architektenkammer: „Gerade die gelebte Kooperation zwischen den beiden Kammern hat dazu geführt, dort, wo es sinnvoll ist, das Gemeinsame der beiden Berufsstände zu betonen, ohne die jeweiligen Besonderheiten zu vergessen.“ Zudem hob Bahnsen das Charakteristikum der Hamburgischen Ingenieurkammer als „Baukammer“ hervor und beschrieb deren Verantwortung und Aufgaben. Vor allem aber dankte er ganz herzlich allen ehrenamtlich tätigen Kammermitgliedern für ihr Engagement: „Sie, die Mitglieder der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau haben eindrücklich belegt, wie durch ehrenamtliches Engagement innerhalb und außerhalb der Gremien eine Berufskammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit hinreichend Leben erfüllt werden kann.“

Schließlich wies Bahnsen auf den aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von der Kammer herausgegebenen, demnächst erscheinenden „Hamburger Ingenieurbauführer“ hin: „Mit dieser Publikation wird die Bedeutung der Ingenieurbaukunst für das Stadtbild und die Infrastruktur in Hamburg beschrieben und dokumentiert. Ein derartig zusammenfassendes Werk zu den herausragenden Leistungen der Ingenieure als Beitrag zur Baukultur unserer Stadt existiert bislang nicht.“ Im Vorgriff auf das Gesamtwerk wurde ein ausgewähltes Kapitel des „Hamburger Ingenieurbauführers“ als Jubiläums-Sonderpublikation allen Gästen überreicht.

Im Folgenden übermittelte Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, die Glückwünsche und Grüße der deutschen Ingenieurkammern und betonte die zwingende Notwendigkeit von qualitätssichernden Voraussetzungen für die Ingenieurzulassung.

In seinem die Veranstaltung abrundenden Festvortrag würdigte der neue Oberbaudirektor Franz-Josef Höing die für Hamburg bedeutsamen ingenieurtechnischen Leistungen, stellte die wichtigsten aktuellen Themen der Stadtentwicklung vor und forderte alle Ingenieure eindringlich zur Mitwirkung bei den großen anstehenden Aufgaben auf.