Gesund Wohnen: Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Gebäuden
Feuchtigkeit und Schimmelbildung tritt in den letzten Jahren immer häufiger als Problem in Wohnräumen auf. Nutzer der Räume klagen über gesundheitliche Beschwerden, die sie mit Schimmelpilzen in Verbindung bringen. Vermieter und Mieter liefern sich Auseinandersetzungen über die Ursache des Schadens: Baufehler oder falsches Lüftungsverhalten? Und schließlich bleibt die große Frage nach einer dauerhaften und unschädlichen Sanierung. Für Wohnungsverwalter, Mediziner, Juristen, Handwerker, Architekten, Ingenieure, Umweltberaterinnen und für die Bewohner wird das Thema vor allem im Herbst und im Frühjahr immer wieder aktuell.
Am 11. November 2003 findet in Hamburg in zentraler Lage eine ganztägige Fachtagung zu diesem Thema statt, die von dem Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband für Umweltberatung e.V. sowie zahlreichen Hamburger Institutionen organisiert wird. Ziel der Veranstaltung soll es sein, fachübergreifende Zusammenhänge darzustellen und einen Gedankenaustausch zwischen den mit Schimmelpilzproblemen befassten Fachleuten einzuleiten. Die Tagung wird vom Umwelt- und Gesundheitssenator Peter Rehaag eröffnet und von der Hamburger Behörde für Umwelt und Gesundheit und dem Umweltbundesamt unterstützt. Die Vortragsthemen reichen von medizinischer Beurteilung über Vorkommen, Erkennen der Schimmelpilze, bauliche und sonstige Ursachen, kontrollierte Lüftungsanlagen, Rechtsfragen bis hin zur Frage, ob unser Lebensstil für das Schimmelpilzwachstum verantwortlich ist.
Die Tagung findet statt am 11. November 2003, 9.00 bis 17.30 Uhr in der Evangelischen Akademie, Esplanade 15, 20354 Hamburg. Die Kosten betragen 95,- Euro (inkl. agungsunterlagen, Mittagsimbiss, Pausengetränke).
Weitere Infos und Anmeldung:
Regionalverband Umweltberatung Nord e.V.
Herzmoortwiete 2
22417 Hamburg
Tel. 040/404005
E-Mail: umweltberatung.nord@web.de
Internet: www.umweltberatung-nord.de