Seminare der Hochschule für angewandte Wissenschaften - Weiterbildungszentrum WINQ e.V. Hamburg

Stahl- und Spannbetonbau nach DIN 1045-1

Professoren der HAW Hamburg bieten ein Einführungsseminar und drei Ergänzungsseminare zur neuen DIN 1045-1 an, in denen die veränderte Bemessungspraxis in engem Kontakt zu den Teilnehmenden vorgetragen und an Beispielen erläutert wird. Fragen zu den einzelnen Themengebieten sind dabei ausdrücklich erwünscht. Aus den genannten Gründen wird die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt. Umfangreiche Seminarunterlagen werden zur Verfügung gestellt.
Veranstaltungsort: HAW Hamburg, Hebebrandtstr.1, 22297 Hamburg (City Nord)

DIN 1045-1 - Einführung in die Bemessungspraxis

Prof. Dr.-Ing. Holger Hamfler
Prof. Dr.-Ing. Klaus Liebrecht
Prof. Dr.-Ing. Diedrich Nölting
Termin: 6 Mi.-abende, 16.30 - 19.30 Uhr, ab 29.10.2003 (weitere Termine nach Bedarf)
Gebühr: 220,- Euro

Inhalt:
Am 31.12.2004 endet die Übergangsfrist, in der im Stahlbetonbau noch nach der "alten" DIN 1045 (07/1988) gearbeitet werden darf. Danach gilt ausschließlich die "neue" DIN 1045 (07/2001).
Die neue Norm enthält zahlreiche Änderungen für Bemessung, Konstruktion und Herstellung von Betonbauwerken und das Anwendungsspektrum wurde um die Bereiche hochfester Beton, Leichtbeton und Spannbeton erweitert.
Im Rahmen des Seminars wird Teil 1 der DIN 1045 ("Bemessung und Konstruktion") vorgestellt, Änderungen gegenüber den alten Vorschriften aufgezeigt und die Hintergründe der neuen Regelungen erläutert. An zahlreichen Beispielen werden die Auswirkungen der neuen Regelungen dargestellt.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer auf die täglichen Bemessungspraxis nach der neuen DIN 1045-1 vorzubereiten.

DIN 1045-1 Nachweise der Gebrauchstauglichkeit

Prof. Dr.-Ing. Holger Hamfler
Termin: 2 Mi.-abende, 16.30 - 19.30 Uhr, 25.02+03.03.2004 (weitere Termine nach Bedarf) Gebühr: 160,- Euro

Voraussetzungen:
Lediglich die grundsätzlichen Berechnungs- und Bemessungsmethoden der neuen DIN 1045-1 müssen in den Grundzügen bekannt sein.

Inhalt:
Zur Gewährleistung eines angemessen dauerhaften Tragwerks müssen neben den direkten Einwirkungen sowie den Bemessungs- und Konstruktionsregeln zusätzliche Anforderungen aus indirekten Einwirkungen, Umgebungsbedingungen, Eigenschaften und Zusammensetzung der Baustoffe, Güteüberwachung und Bauausführung beachtet werden. Hier wurde in der DIN 1045-1 ein völlig neues Konzept hinsichtlich Klassifizierung und Systematik der Anforderungen eingeführt.
Durch die erweiterten Möglichkeiten der Schnittgrößenumlagerung und der nichtlinearen und plastischen Berechnungsmethoden bei den Nachweisen im Grenzzustand der Tragfähigkeit kommt den Nachweisen im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit eine deutlich größere Bedeutung als bisher zu, da sich sehr unterschiedliche Schnittgrößenverläufe in den einzelnen Grenzzuständen ergeben können.
Die Anforderungen bei der Begrenzung der Spannungen sowie in den Grenzzuständen der Rissbildung und der Verformung werden vorgestellt. In Beispielen werden Nachweisführung und wesentliche Einflussparameter erläutert. Vergleichende Gegenüberstellungen zur alten DIN 1045 (07/1988) sollen die Auswirkungen der neuen Regelungen aufzeigen und deren Verständnis erleichtern.
Zu einzelnen Problemstellungen werden Bemessungshilfsmittel in Form von Tabellen, Diagrammen und Programmen (Excel) zur Verfügung gestellt.

DIN 1045-1 - Chancen einer wirtschaftlichen Bemessung

Prof. Dr.-Ing. Klaus Liebrecht
Termin: 2 Di.-abende, 16.30 - 19.30 Uhr, 11.02.+18.02.2004 (weitere Termine nach Bedarf) Gebühr: 160,- Euro

Voraussetzungen:
Lediglich die grundsätzlichen Berechnungs- und Bemessungsmethoden der neuen DIN 1045-1 müssen in den Grundzügen bekannt sein.

Inhalt:
Der Zwang, Baustoffe immer wirtschaftlicher einzusetzen, führt zu dem Wunsch, auch in der Praxis mit Hilfe nichtlinearer Berechnungsverfahren das Tragverhalten einer Konstruktion genauer zu erfassen und so bisher ungenutzte Tragreserven durch Umlagerungen der Schnittgrößen auszuschöpfen. Mit Einführung der neuen DIN 1045-1 wurde nun als wesentliche Neuerung gegenüber DIN 1045 (1988) eine weitgehende Berücksichtigung des nichtlinearen Materialverhaltens zugelassen. Die linearelastisch ermittelten Schnittgrößen dürfen nun unter Ausnutzung der plastischen Verformungsfähigkeit hochbeanspruchter Tragwerksbereiche in erheblich größerem Maße umgelagert werden als dies bisher der Fall war.
Für den in der Praxis tätigen Ingenieur ergeben sich aus diesen Entwicklungen Chancen zu einer wirtschaftlicheren Bemessung von statisch unbestimmten Durchlaufsystemen (Durchlaufplatten / Durchlaufträger).
Im Rahmen dieses Seminars werden zunächst die neuen Regelungen hinsichtlich der Schnittgrößenermittlung aufgezeigt und die Hintergründe erläutert. Auf dieser Grundlage werden unterschiedliche Vorgehensweisen zum Nachweis der Verträglichkeit der vorgenommenen Schnittgrößenumlagerungen allgemein dargestellt. An einer Vielzahl von konkreten Beispielen werden die skizzierten Vorgehensweisen ausgiebig erläutert. Einsparungspotentiale hinsichtlich der Biegebewehrung werden in allgemeiner Form vergleichend aufgezeigt.

DIN 1045-1 - Vorspannung im Hochbau

Prof. Dr.-Ing. Diedrich Nölting
Termin: 2 Di.-abende, 16.30 - 19.30 Uhr, 20.01.+27.01.2004 (weitere Termine nach Bedarf) Gebühr: 160,- Euro

Voraussetzungen:
Es werden keinerlei Vorkenntnisse im Spannbetonbau vorausgesetzt. Lediglich die grundsätzlichen Berechnungs- und Bemessungsmethoden der neuen DIN 1045-1 müssen in den Grundzügen bekannt sein.

Inhalt:
Mit der Einführung der neuen DIN 1045-1 ist der Weg frei geworden für den wirtschaftlichen Einsatz des Spannbetons auch für Hochbau-Ortbetonkon-struk-tionen. Während im Ausland (USA etc.) bereits seit Langem z. B. Flachdecken standardmäßig in Spannbetonbauweise hergestellt werden, verhinderten bei uns bisher die primär auf die Anforderungen des Brückenbaues abgestimmten Spannbetonvorschriften eine entsprechend Entwicklung. Die neue DIN 1045-1 erlaubt für den Hochbau

Im Seminar werden einleitend die vier nach neuer DIN definierten Arten der Vorspannung (mit Verbund: sofortig und nachträglich, ohne Verbund: intern und extern) erläutert und einander gegenübergestellt.
Die für den Hochbau besonders geeignete "Vorspannung ohne Verbund" wird vertieft behandelt und anhand eines ausgearbeiteten Flachdecken-Beispiels vorgeführt.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer das Prinzip des Spannbetons nach DIN 1045-1 verstehen und die notwendige Anleitung haben, um Hochbaukonstruktionen mit "Vorspannung ohne Verbund" entwerfen und berechnen können.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an:

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Fax (040) 428 75 - 7599
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