Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Frau Angelika Mertens, besuchte am 18. August 2003 die Ausstellung "STRASSENBRÜCKEN - Ingenieur Bau Kunst in Deutschland" und wurde dort vom Präsidenten der Bundesingenieurkammer und der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau, Herrn Dr.-Ing. Karl H. Schwinn, sowie vom anwesenden Vorstand der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau herzlich begrüsst. Die Einzelheiten der Ausstellung wurde der Staatssekretärin vom für die Ausstellung zuständigen Mitarbeiter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Herrn Ministerialrat Dipl.- Ing. Joachim Naumann, und vom Vertreter der Behörde für Bau und Verkehr Hamburg, Herrn Dr.-Ing. Wolfgang Bätcke, fachkundig erläutert.
Die Staatssekretärin zeigte sich beeindruckt von der ausgestellten Ingenieurbaukunst: "Wir sehen hier an zahlreichen Beispielen die hervorragende Leistungen deutscher Ingenieure." Schon die große Resonanz, die die Exponate bei Fachleuten und Laien hervorgerufen hätten, mache deutlich, dass der Brückenbau die Menschen auch heute noch fasziniere. Bisher haben insgesamt 50.000 Besucher die Wanderausstellung in verschiedenen Bundesländern gesehen. "Die Bundesregierung will auch in Zukunft das hohe Qualitätsniveau der Ingenieure und Architekten erhalten und fördern", betonte die Staatssekretärin im Gespräch mit den Vertretern der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau. Gerade die "Initiative Architektur und Baukultur" der Bundesregierung habe hierzu eine interessante Diskussion zum Thema Bauen in Deutschland angeregt. Baukultur müsse ihren hohen Stellenwert in Deutschland behalten Dies gelte sowohl für den Erhalt bestehender Bausubstanz als auch für den Umbau der Städte. "Hier tun sich wichtige neue Aufgabenfelder auf.", sagte Frau Mertens. Die immensen Aufgaben im Zusammenhang mit Sanierung und Instandsetzung gerade auch im Bereich der Ingenieurbauwerke und speziell im Hinblick auf die deutschen Brücken hob auch Herr Naumann hervor. Er prophezeite, dass sich in naher Zukunft das Verhältnis der Investitionen, auch des Bundes, einerseits für den Neubau und andererseits für das Bauen im Bestand zugunsten des Bauen im Bestandes umkehren werde.
Die Ausstellung, die in Hamburg gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, der Bundesingenieurkammer, der Behörde für Bau und Verkehr Hamburg und der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau veranstaltet wird, kann noch bis zum 4. September 2003, täglich von 7.00 bis 22.00 Uhr im Fleethof, Stadthausbrücke 1 - 3, Hamburg, besucht werden (s. http://hikb.de/aktuelles/artikel-051-Ausstellung.htm ).