In dem Moment, in dem sich ein Bauherr für ein Grundstück entscheidet oder ein
Architekt bzw. Ingenieur einen Baustoff bzw. ein Bauteil/Fabrikat ausschreibt,
entscheidet er über Haftungsrisiken und Folgekosten.
Die Konsequenzen sind teilweise nicht bekannt oder werden verdrängt. Fehlentscheidungen
können zu beträchtlichen Kosten, Prozessen, Schäden usw. führen.
Deshalb veranstaltet der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Ingenieurkammer - Bau,
der Hamburgischen Architektenkammer sowie der Techniker Krankenkasse (TK) im
Oktober ein Seminar, das Hilfestellung gibt bei der Risikominimierung in Bezug auf
Schadstoffe im Hochbau.
Das Seminar hilft, sich in dem "Paragraphendschungel" zurechtzufinden. Da gibt es
die Grundsätze der Bauordnung, wonach ein Gebäude nicht gesundheitsschädlich sein
darf. Das ist aber nur ein Gesichtspunkt von vielen. Das Bauordnungsrecht, das Immissionsschutzgesetz, die rechtlichen Grundlagen der Abfallentsorgung und die
rechtlichen Regeln für gefährliche Stoffe müssen zusammen mit geltenden Normen und
Richtlinien berücksichtigt werden.
Deshalb hat der VDI alleine für die rechtlichen Aspekte vier namhafte Referenten
gewonnen.
Insgesamt konnten für das Seminar 20 hochqualifizierte Dozenten aus der
Industrie, Instituten, Hochschulen, Behörden, Versicherungen und Ingenieurbüros
gewonnen werden.
In einem dichtgedrängten Zweitagesprogramm wird das Thema in seiner Bandbreite
anschaulich greifbar und anwendbar gemacht. Es wird sowohl behandelt, wo die
Schadstoffe vorkommen, wie man diese erkundet und bewertet als auch wie man diese
saniert. Es werden so verschiedene Themen angesprochen, wie gesundheitliche Risiken,
eingeführte und in Entwicklung befindliche Meßmethoden, Strategien zur Vermeidung
von Schadstoffbelastungen im Hochbau, Gütesiegel und mehr.
Von der Veranstaltung können alle profitieren, die etwas mit dem Bau in
Verbindung bringt. Ob Architekt, Bau- , Haustechnik- oder Umweltschutzingenieur,
Bauleiter, Polier, Sicherheits- und Gesundheitskoordinator - um nur einige zu nennen - .
Der komplette Überblick über die Thematik wird vertieft durch die Möglichkeit, zum
Ende jeden Referates an verschiedene hochrangige Speziallisten Fragen zu stellen
oder eine Fachdiskussion zu führen.
Um ein aktives Zuhören und die Nachbereitung zu erleichtern, erhält jeder Teilnehmer
einen übersichtlichen und ausführlichen Tagungsband.
Damit sich die Teilnehmer voll und ganz auf den Kongress - mit dem umfangreichen
Programm - konzentrieren können, ist während der Tagungszeit für das leibliche Wohl
gesorgt und die Aussenanlagen des Tagungsortes bieten Raum für Muße und Entspannung.
Nähere Informationen erhalten Sie auch unter: www. vdi-hamburg.de.
Folgendes Tagungsprogramm ist vorgesehen:
| 27.10.2003 |
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| 9.00 - 9.10 |
Begrüßung |
| Moderationsteam: Dipl.-Ing. Andreas Kirchner, Dipl.-Ing. Bärbel Adolphs, Dipl.-Ing. Ursula Kronemann-Fluhr |
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| 9.10 - 9.50 |
Einleitung: Anforderung der Bauordnung zum gesundheitlich einwandfreien Zustand von Gebäuden; Gesundheit und Volkswirtschaft |
| Staatsrat Dr. Stefan Schulz, Behörde für Bau und Verkehr Hamburg ; Gerhard Mahltig, Techniker Krankenkasse, Betriebliches Gesundheitsmanagement Hamburg |
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| 9.50 - 11.10 |
Schadstoffe im Baugrund und Bauwerk/ Art und Vorkommen / Sanierungsbedarf |
| Professor Harald Burmeier, Fachhochschule Nordostniedersachsen Suderburg; Dipl.-Ing. Chem. Hans-Dieter Bossemeyer, Dr. Weßling Beratende Ingenieure mbH, Altenberge |
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| 11.10 - 11.30 |
Pause |
| 11.30 - 12.30 |
Anforderungen aus den einschlägigen Vorschriften des Bauordnungsrechtes, des Immissionsschutzrechtes sowie der mitgeltenden Richtlinien |
| Dipl.-Ing. Peter Köpcke, bisher Oberste Bauaufsichtsbehörde Hamburg, gegenwärtig selbständig Bauorg GbR |
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| 12.30 - 13.30 |
Mittagessen |
| 13.30 - 14.30 |
Rechtliche Grundlagen der Abfallentsorgung bei Bauarbeiten; Umgang mit Gefahrstoffen im Baubereich unter Berücksichtigung der technischen Regeln für gefährliche Stoffe |
| Bernt Matthes, Behörde für Umwelt und Gesundheit Abfallwirtschaft Hamburg; Reinhard Rheker, GISBAU Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Frankfurt/Main |
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| 14.30 - 14.45 |
Pause |
| 14.45 - 16.15 |
Vorgehensweise bei der Bewertung von Altlastenflächen und von Schadstoffen in Gebäuden - von der Erkundung bis zum Sanierungskonzept |
| Dipl.-Geol. Winfried Rück, Büro für Umweltplanung Berlin; Dipl.-Ing.(Uni) Ulf Hamann, Ingenieurgemeinschaft Förs & Hamann, München |
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| 16.15 - 17.30 |
Sanierungsbeispiele Innenraumschadstoffe |
| Michael Sauerwein, Bilfinger Berger Creativ Center Hochbau, Mannheim; Dipl.-Ing. Chem. Hans-Dieter Bossemeyer, Dr. Weßling Beratende Ingenieure mbH, Altenberge |
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| 28.10.03 |
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| 9.00 - 10.30 |
Anforderungen und Probleme bei Messungen an Altlaststandorten; Neue Erkundungstechniken und Analyseverfahren zur Erkennung von Baugrund- und Baustoff-Kontaminationen; Messungen von flüchtigen und schwerflüchtigen Verbindungen im Innenraum |
| Dipl.-Geol. Kai Strahlendorff, Nordheide Geotechnik GmbH, Hollenstedt; Dr.rer.nat. Dipl.-Mineraloge Axel Baermann, Dr. Baermann & Partner, Hamburg; Dipl.-Chem. Manfred Santen, Wartig Chemieberatung GmbH, Hamburg |
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| 10.30 - 11.30 |
Gesundheitliche Risiken durch Altlasten und Innenraumschadstoffe |
| Dr.rer.nat. Hermann Kruse, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Experimentelle Toxikologie, Kiel |
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| 11.30 - 11.45 |
Pause |
| 11.45 - 12.45 |
Sanierungsbeispiele Altlasten |
| Dr.rer.nat. Hans-Georg Edel, Züblin Umwelttechnik GmbH, Stuttgart; Dipl.-Ing. Christian Poggendorf, Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft, Gehrden |
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| 12.45 - 13.45 |
Mittagessen |
| 13.45 - 14.45 |
Strategien zur Vermeidung von Schadstoffbelastungen im Hochbau / Auswahlkriterien für verträgliche Baustoffe / Gütesiegel |
| Dipl.-Chem. Martin Wesselmann im Bau-Institut Hamburg-Harburg |
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| 14.45 - 15.15 |
Pause |
| 15.15 - 16.45 |
Die Haftung aus dem neuen Werkvertragsrecht / Haftungsrisiken und Versicherungsmöglichkeiten für Architekten und Ingenieure / Risikominimierung durch Qualitätsmanagement |
| Dr. Holger Matuschak, Hamburgische Architektenkammer und Ingenieurkammer - Bau; Olaf Warney, Gerling Firmen- und Privatservice Hamburg; Dipl.-Volksw. Hans-Joachim Schulten vom Beratungshaus Eisenschmidt ConsultingCrew, Kiel |
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| 16.45 - 17.00 |
Verabschiedung |
Moderationsteam:
Dipl.-Ing. Andreas Kirchner; Dipl.-Ing. Bärbel Adolphs; Dipl.-Ing. Ursula Kronemann-Fluhr
Tagungsort:
Techniker Krankenkasse, Hauptverwaltung
Bramfelder Straße 140
22305 Hamburg
Gebühr:
Zweitagesschulung incl. Tagungsgebühren, einem Tagungsband und zwei Mittagessen
für € 290,00.
Die Mitglieder des VDI, der TK, der Architektenkammer und der Ingenieurkammer,
sowie Behörden- und Hochschulmitarbeiter erhalten einen Rabattpreis in Höhe von
€ 240,00.
Für Studenten gibt es einen Sonderpreis in Höhe von € 150,00, für VDI-Studenten in Höhe von € 120,00.
Rücktritt:
Bei Rücktritt bis zum 6.10.2003 werden 25% der Tagungsgebühr als Verwaltungsgebühr fällig. Nach dieser Frist ist die volle Teilnehmergebühr zu zahlen
Hinweis:
Zur Themengruppe "Feuchtigkeit und Schimmel" findet am 11.11.2003 eine Fachtagung in Hamburg statt.
Weitere Informationen unter: www.umweltberatung-nord.de.
Information:
Bärbel Adolphs
Bei der Hopfenkarre 23
22047 Hamburg
Telefon: 040 68 28 48 32
Mobil: 0175 52 34 638
E-mail: baerbel.adolphs@epost.de
Information und Anmeldung:
Andreas Kirchner
Hochallee 49
20149 Hamburg
Telefon: 040 41 78 34
Mobil: 0179 3995380
Telefax: 040 44 92 82
E-mail: kirchner.gmbh@t-online.de
Die Anmeldung erfolgt formlos per Email, per Fax oder mit dem Anmeldeformular
des Programmheftes. Die Anmeldung gilt verbindlich nach Zusendung der
Anmeldebestätigung.
Wird das Seminar vom Veranstalter storniert oder verschoben, werden bereits bezahlte
Beträge zurückerstattet. Schadensersatz wird nicht geleistet.
Bei dem Seminar des VDI handelt es sich um eine Veranstaltung wissenschaftlicher
Art im Sinne des § 4 Nr. 22 a UStG. Die Tagungsgebühr enthält daher keine
Umsatzsteuer.
Änderungen vorbehalten.