Die Handelskammer Hamburg informiert:
Der einzige lokale TV-Sender "Hamburg 1" hat - nach den Turbulenzen um die Kirch-Gruppe - seit Anfang des Jahres einen neuen Eigentümer: die Deutsche Fernsehnachrichtenagentur (DFA), ein mittelständisches Medienhaus aus Nordrhein- Westfalen. Erklärtes Ziel der neuen Gesellschafter ist es, Hamburg 1 wieder als unverwechselbaren Lokalsender aus Hamburg für Hamburg zu positionieren. Nationale Zulieferungen wurden bereits durch zusätzliche Lokalprogramme ersetzt.
Auch für die Hamburger Wirtschaft möchte der Sender mehr als bisher eine lokale TV-Kommunikationsplattform für die Stadt sein. Deshalb plant Hamburg 1 eine neue werktägliche , 5 - 6minütige Sendung ("Chefsache"), in der Hamburger Unternehmen porträtiert werden sollen. Dazu begibt sich ein Kamerateam vor Ort und begleitet den Geschäftsführer bzw. Inhaber bei seinem Arbeitsalltag. "Roter Faden" ist ein Interview, das in seinen Räumlichkeiten stattfinden wird. Die Aussagen werden mit Bildsequenzen aus dem Betrieb unterlegt. Das Interview umfasst folgende Kernthemen:
Die Sendereihe soll verlässlich in der besten Sendezeit von Hamburg 1 ausgestrahlt werden. Gedacht ist an eine Erstausstrahlung um 17.30 Uhr sowie jeweils eine Wiederholung um 18.30 und 19.30 Uhr.
Die Herstellung erfordert einen nicht unerheblichen Produktionsaufwand. Deshalb würde Hamburg 1 die Produktionskosten - 5.000 Euro zzgl. MwSt. - an das zu porträtierende Unternehmen weiterreichen. In diesem Preis ist eine VHS-Kopie für die Unternehmenspräsentation inbegriffen und es bestehen weitere Möglichkeiten, den Beitrag für die Firmen-PR einzusetzen (Internet, CD-Rom, DVD).
Der der Handelskammer präsentierte Pilotfilm für das neue Format ist kurzweilig und professionell gemacht. Damit erhielten gerade kleine und mittlere Unternehmen die Chance, auch das Fernsehen für Presse- und Werbemaßnahmen ihres Betriebes zu nutzen und regionale Kundschaft direkt anzusprechen. Dies nützt den Firmen, Hamburg 1, das im Moment in einer schwierigen Umbruchphase steckt, und dem Wirtschaftsstandort insgesamt. Die Kosten erscheinen im Vergleich zu denen einer Print-Anzeige angemessen zu sein.