Verbände fordern: Das "Wohnen" sollte in die Riester-Förderung integriert werden

Die Bundesingenieurkammer hat sich zusammen mit anderen Kammern und Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft wiederholt für die Einbeziehung des "Wohnens" in die staatliche Riester-Förderung ausgesprochen.

Mit einem Positionspapier, das anlässlich eines Symposiums zur Integration des Wohnens in die staatlich geförderte Altersvorsorge am 21.09.2006 in Berlin veröffentlicht wurde, begrüßen die Kammern und Verbände den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Gesetzentwurf für ein "Wohn-Riester", fordern jedoch eine Einbeziehung nicht nur des selbstgenutzten, sondern auch des vermieteten Wohneigentums in die staatliche Förderung.

Die in der "Aktion Impulse" auf Arbeitsebene zusammengeschlossenen Kammern und Verbände, bei der seit 2005 auch die Bundesingenieurkammer mitarbeitet, erwarten durch diese bereits im Rahmen der letzten Bundestagswahl geforderten Einbeziehung der Immobilie in die Riester-Förderung eine Steigerung privater Investitionen in den Wohnungsbau und -umbau.

Als Weg zur Einbeziehung in die Riester-Förderung wird dabei grundsätzlich das sogenannte KaNaPE-Modell bzw. Bau-Riester Modell befürwortet (KaNaPE = Kapitalstock zur Kalkulation der nachgelagerten persönlichen Einkommensbesteuerung). Im Kern werden dabei die aus der Riester-Förderung entnommenen und für die Immobilie verwendeten Mittel und Zulagen dokumentiert und mit einem Standardzins verzinst. Dieser virtuelle Kapitalstock wird dann im Alter besteuert.

Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.