Der AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. beginnt Ende März mit dem Versand der Fragebogen zum Bürokostenvergleich 2006 an die Ingenieure und Architekten in Deutschland. In diesem Jahr wird es nur diesen einen Bürokostenvergleich geben, der zentralisiert alle wichtigen Daten erfassen soll.
Am 31. Mai 2007 ist der Stichtag für die Abgabe der Fragebogen.
Der anonyme Bürokostenvergleich wird – wie im Jahr zuvor – durch das unabhängige Institut für Freie Berufe IFB Nürnberg ausgewertet. Die Fragebogen werden per Post zugesandt oder können digital abgerufen werden. Alle Daten werden anonym und ausschließlich für diesen Bürokostenvergleich verarbeitet. Das IFB als unabhängiges Institut garantiert absoluten Datenschutz.
AHO und IFB haben die diesjährige Erhebung zum Bürokostenvergleich erweitert. Die Abfrage der wirtschaftlichen Daten bezieht sich auf alle Honorartafeln der HOAI, die ihre Bezugsgröße in den Baukosten finden.
Um die aktuelle wirtschaftliche Situation der Ingenieure und Architekten in Deutschland einzuschätzen, ist der Bürokostenvergleich ein unersetzliches Instrument. Gleichzeitig kommt der AHO damit der Aufforderung durch die Politik nach, kontinuierlich verifizierbares Zahlenmaterial anzubieten, um die Diskussion über die wirtschaftliche Situation der Büros zu untermauern. Gleichzeitig soll durch die Auswertung der Tafelbogen auch die Diskussion um die zukünftige Struktur der Honorarordnung mit harten Fakten belegt werden.
Eine rege Beteiligung der Ingenieure und Architekten trägt dazu bei, dass repräsentative Ergebnisse der Branche vorgelegt werden können. Durch die Daten des Bürokostenvergleichs 2006 bekommen der AHO und seine Mitgliedsorganisationen Argumente an die Hand, die bei Bund und Ländern die Weiterentwicklung der HOAI forcieren sollen.
Im Herbst dieses Jahres wird der AHO die Ergebnisse des Bürokostenvergleichs 2006 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin vorstellen.
„Wir werden erneut wichtige Ergebnisse und Analysen vorlegen können, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Diskussion um die HOAI und ihre Zukunft haben werden“, erklärte Ernst Ebert, Vorstandsvorsitzender des AHO.
Ebert bat seine Berufskollegen nachdrücklich, den AHO-Bürokostenvergleich 2006 zu unterstützen und sich der Mühe zu unterziehen, ihn mit Daten reichhaltig „zu füttern“.