Workshop "Bemessen mit Finite-Elemente-Methoden" in Hamburg

Die TUHH bietet zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit dem VPI und dem VBI am 04. Oktober 2007 einen Workshop an.

Es ist in der Praxis schon verführerisch, die sich immer weiterentwickelnde Finite-Elemente-Methode zur Bemessung in der Geotechnik einzusetzen. Besonders für komplexe Systeme erwecken die schönen Bilder von Verschiebungen und Spannungen den Eindruck in das Tragverhalten Einblick nehmen zu können. Aber wie kann man mit FEM Systeme bemessen und insbesondere die in DIN 1054 geforderten Nachweise führen? Das Versagen könnte beispielsweise durch Erhöhung einer äußeren Last bis zum vermeintlichen Grenzzustand erreicht werden. Ein anderer Weg wäre, die Scherparameter des Bodens soweit zu reduzieren bis das System versagt. Die EAB (2006) erlaubt inzwischen mit der FEM die charakteristischen Einwirkungen und Widerstände im Gebrauchszustand als Eingangswerte für die in der DIN 1054 verlangten Sicherheitsnachweise im Grenzzustand 1 zu verwenden
Die Frage, ob eine derartige Nutzung der FEM zur Bemessung in der Geotechnik ingenieurtechnisch, sicherheitsphilosophisch sowie rechtlich zulässig ist, soll im Mittelpunkt des Workshops stehen.

Programm

08.30 Uhr

Anmeldung

09:00 Uhr

Einführung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe

09:30 Uhr

FE-Berechnung von Baugruben mit den Nachweisverfahren des EC7
Ao.Univ.-Prof. H. Schweiger, Institut für Bodenmechanik und Grundbau, TU Graz

10:00 Uhr

Nachweise nach EC7 / DIN 1054 mit numerischen Methoden
Dr. M. Heibaum, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe

10.30 Uhr

Die Beanspruchung von Bau-grubenwänden, Vergleich der Ergebnisse von FEM-Berechnungen mit konventionellen Be-rechnungs-verfahren
Prof. Dr.-Ing. T. Richter, Dipl.-Ing. H. Leonhardt, Dipl.-Ing. M. Römer, GuD Consult GmbH, Berlin

11:00 Uhr

Diskussion

11:15 Uhr

Kaffeepause

11:45 Uhr

Modellidentifikation und Sensitivität: numerische Modelle für geo-technische Fragestellungen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. T. Schanz, Institut für Bodenmechanik, Bauhaus Universität Weimar

12:15 Uhr

Stoffgesetze für die Bemessungspraxis - was wird gebraucht?
Univ.-Prof. Dr.-Ing. I. Herle, Institut für Geotechnik, TU Dresden

12:45 Uhr

Zur Bemessung bei undräniertem Bodenverhalten
Univ.-Prof. Dr.-Ing. P. Vermeer, Dr.-Ing. M. Wehnert , Institut für Geotechnik, Universität Stuttgart

13:15 Uhr

Diskussion

13:30 Uhr

Mittagessen

14:45 Uhr

Bemessung einer Baugrube mit FEM
Dipl.-Ing. P. Gollub, BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen

15:15 Uhr

Standsicherheitsnachweise und FEM - Grenzen und Möglichkeiten in der Praxis -
Dipl.-Ing. K. Fabricius, Dr.-Ing. F.-P. Brunck, Ingenieurbüro Dr. Binnewies, Hamburg

15:45 Uhr

Kaffeepause

16.15 Uhr

Berücksichtigung herstellungsbebedingter Einflüsse
Univ.-Prof. Dr.-Ing. J. Grabe, Institut für Geotechnik und Baubetrieb, Technische Universität Hamburg-Harburg

16:45 Uhr

Wie soll die FEM in geotechnische Bemessungsvorschriften einfließen?
Dr.-Ing. P.-A. von Wolffersdorff, Baugrund Dresden Ingenieurgesellschaft mbH; Dresden

17:05 Uhr

Abschließende Diskussion

Veranstalter
Technische Universität Hamburg-Harburg
Institut für Geotechnik und Baubetrieb
in Kooperation mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI), Hamburg
und der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Baustatik e.V. (VPI), Hamburg

Leitung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. J. Grabe

Veranstaltungsort
Raum 0.16, Karl-Ditze-Hörsaal
TU Hamburg-Harburg
Schwarzenbergstraße 95
21073 Hamburg

Organisation
TU Hamburg-Harburg
Angelika Prahl
Harburger Schlossstrasse 20
21079 Hamburg
Tel.: 040/42878-3782
Fax: 040/42878-4020
E-Mail: Prahl@tu-harburg.de

Teilnahmegebühr einschließlich Tagungsband, Mittagessen und Kaffeetrinken
€ 100,-- zzgl. MwSt. bis Anmeldung 30.06.07
€ 150,-- zzgl. MwSt. bis Anmeldung 15.09.07
Weitere Information erhalten Sie bei Frau Prahl unter der o. g. Kontaktadresse.