Kraft-Wärme-Kopplung als Lösung?! Aufgrund der Problematik des Klimawandels will die Bundesregierung die
Freisetzung von CO2 bis 2020 um 40 % reduzieren. Ohne die Einbeziehung des Wohnungsbestandes wird dieses Ziel nur
schwer zu erreichen sein. Bei der Verbesserung des Wärmeschutzes stoßen wir bei vielen Gebäuden auf
denkmalpflegerische und bauphysikalische Grenzen.
Viele Fassaden von historischen Gebäuden sind für das Bild unserer Städte so prägend, dass eine einfache
Außenwanddämmung oft zur Beeinträchtigung des Stadtbildes führen würde. Die Innenwanddämmung ist aufgrund
vieler Wärmebrücken nur in begrenztem Maß sinnvoll einzusetzen. Neubaustandards mit einem Primärenergiebedarf
von 40 bzw. 60 kWh/m2a werden damit nur selten erreicht werden können.
In dieser Situation kann der stärkere Einsatz von Heizwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung zu einer Verbesserung
der CO2-Bilanz führen. Die Stromerzeugung produziert zur Zeit noch über 50 % Abwärme, die sinnvoll für die
Heizung des Wohnungsbestandes eingesetzt werden kann.
Zu diesem Thema hat die Baukammer Berlin eine Vortragsveranstaltung am 18. November 2008 im Kronprinzenpalais in Berlin organsiert. Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden.