Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat im Rahmen einer Projektgruppe die Initiative für die Erarbeitung einer Norm zum Building Information Modelling (BIM) übernommen, in der auch die Bundesingenieurkammer vertreten ist.
Building Information Modelling (BIM) beschreibt eine Methode zur digitalen Abbildung der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks von der Grundlagenermittlung bis zum Rückbau. Als solches dient es als Informationsquelle und Datendrehscheibe für die Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks. Dies wird Auswirkungen auf die Planung und das Abgabeformat von Entwürfen und alle weiteren Schnittstellen des Bauablaufes haben.
Parallel hierzu wird derzeit von der amerikanischen Unternehmensberatung McGraw-Hill Construction eine
branchenweite Umfrage zum Building Information Modeling durchgeführt.
Die Umfrage, an der auch 15 andere Bauverbände in Großbritanien, Frankreich und Deutschland teilnehmen, stellt
eine der umfassendsten Untersuchungen zur Einführung und Benutzung von BIM von Architekten, Ingenieuren und
Bauunternehmern sowie Fachgebieten innerhalb dieser Berufsgruppen dar.
Die Umfrage wird nach Abschluss mit ähnlichen Umfragen verglichen, die McGraw-Hill Construction in Nordamerika
mit 19 Industrieverbänden in den Vereinigten Staaten und Kanada durchgeführt hat.
Die Umfrage bezieht sich sowohl auf BIM-Benutzer als auch Befragte, die BIM zur Zeit nicht benutzen:
Aufruf an Kammermitglieder zur Teilnahme
Wir möchten alle Kammermitglieder nachdrücklich ermuntern, an der Umfrage teilzunehmen.
Die Umfrage-Ergebnisse werden im McGraw-Hill Bericht "SmartMarket Report on the Business Value of BIM in Europe", der im September 2010 veröffentlicht wird, erscheinen. Der Bericht wird umfassend in der globalen Design- und Bauindustrie verbreitet werden.
Ihre Teilnahme ist daher ausschlaggebend und hilft, den aktuellen Einführungsstand und Wert von BIM
akkurat zu reflektieren. Um an der Umfrage teilzunehmen, besuchen Sie bitte: