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Ein Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst unter Extremwetterbedingungen

Trotz Rekordtemperaturen haben sich am Wochenende 27./28. Juni wieder viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anstelle der Verlockungen von Schwimmbad, Ostsee oder verdunkelter Wohnung für die Baukultur entschieden.

Die Besucher:innenzahlen lagen zwar dem Wetter geschuldet nicht bei denen der vergangenen Jahre, doch dort, wo Planende und Bürgerinnen und Bürger in den Projekten zusammenkamen, geschah dies mit großem Interesse füreinander und an den Bauten sowie mit viel Freude am Austausch.

Auf große Publikumsresonanz stießen das Trinitatis Quartier (KBNK ARCHITEKTEN / LandschaftsArchitektur Birgit Hammer), die Projekte „Ahoi Heimatmole!“ (zillerplus Architekten und Stadtplaner / Burger Landschaftsarchitekten), The TIDE (Heide & von Beckerath / blrm Architekt*innen / LH Architekten / BDS Generalplanung GmbH / muf architecture/art / Landschaftsarchitektur+ / Atelier Loidl GmbH), „EDGE“ (HENN / sh+ / Bauwens Construction / Studio Frick / Atelier Loidl), Maschinenzentralstation (BIWERMAU Architekten / FORMWÆNDE), „The Lyte“ (KBNK ARCHITEKTEN / BEINHOFF GERHARDT ARCHITEKTEN Partnerschaft / PASCH Panahi & Schumacher / Beth Gali SLP – BB+GG Arquitectes) in der HafenCity, das NDR Programmhaus 24 (gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner), das Gebäudeensemble Colonnaden 26-46 (sba+), die Ehlerding Stiftung – Villa Bondenwald (Andreas Heller Architects & Designers / Kontor Freiraumplanung) und das Hotel „The Jefferson“ (Störmer Murphy and Partners / Stephen Williams / WES).

Das Angebot im Format Ingenieurbaukunst bot einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Leistungen von Bau-Ingenieurinnen und -Ingenieuren. Dieses traf auch in diesem Jahr wieder auf großes Interesse beim Publikum.
Eine besonders große Herausforderung war es, bei der Hitze das ganz junge Publikum für die Baukultur zu gewinnen. Der PROJEKTOR bot da wieder viele spannende Aktionen. Leider musste aus Gründen der Fürsorge die Aktion „tecturemove – Stadt verstehen durch Bewegung“ des Büros raumbildung Tobias Ortel diesmal abgesagt werden. In den Büros SPACEMBLY, mit dem Workshop „Bau deine Stadt der Zukunft – vom Modell in die virtuelle Realität“, und Trapez Architektur, mit der Aktion „Material Detektiv*innen gesucht!“, war dafür umso mehr los und nicht nur die jungen Leute, sondern auch die Planenden am Ende Tages sehr glücklich.

Wir danken allen Beteiligten und allen Teilnehmenden für den einmal wieder inspirierenden Austausch am Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst – Baukultur geht uns alle an!