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BACKSTEIN! Die großen Wohnbaubestände der 1960er-Jahre energetisch sanieren – stadtbildgerecht und technisch gelungen
Seminar HAK271.02P
Thema
Die Wohnbaubestände der 1960er in Hamburg prägen allein schon durch ihre Menge unser Stadtbild erheblich. Allerdings wird die architektonische Qualität dieser Gebäude ebenso unterschätzt wie ihre Bedeutung als ein Stück Heimat für eine sehr große Zahl von Hamburgerinnen und Hamburgern.
Die aufgrund des Klimaschutzes notwendige energetische Sanierung im Gebäudesektor trifft hier auf einen großen Teil der Hamburger „Backsteinstadt“. Damit sind diese Bestände für das Erreichen der Klimaneutralität wie auch für das zukünftige Bild unserer Stadt von besonderer Bedeutung.
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht daher die Frage: Wie werden wir dieser Bedeutung bei einer energetischen Sanierung solcher Gebäude gerecht?
Inhalt
Überblick
● Einordnung Wohnbaubestände der 1960er (bauhistorisch)
● Hamburger Backsteinstadt + Präsenz der 1960er im Stadtbild
● IFB-Qualitätssicherungsverfahren Backstein bis 2025 und heute
Porträt Gebäude der 1960er
● Einzelobjekte, Ensembles/Wohnanlagen, Quartiere
● Typische strukturelle Merkmale
● Typische konstruktive Merkmale
● Typische baualtersbedingte Schadensbilder
● Energetisches Profil / Bauphysik
Grundkonzept einer energetischen Sanierung
● Organisatorische Grundlagen
● Energetische Bilanz – Einflussfaktoren
● Energetische Ertüchtigung der Bauteile
● Energetische Ertüchtigung der Wärmeversorgung
● Ertüchtigung der Wohnungslüftung
● Effizienzziele, Förderung + Wirtschaftlichkeit
Planerische / konstruktive Umsetzung
● Motivation: Schadensfreiheit = Beitrag zur Nachhaltigkeit
● Dachkonstruktionen
● Fassadenkonstruktionen
● Details wie Fenster, Lüftungselemente, Dämmung oberste Geschossdecke und Kellerdecke
● Serielles Sanieren
Gestalterische Umsetzung
● Backstein = Ziegelriemchenbelag?
● Beispiele für gestaltbildende Details
● Alternativen zum Ziegelriemchen
Umsetzung auf der Baustelle
● Baustelleneinrichtung + Berücksichtigung von Baumbestand und bspw. Fledermäusen
● Ablauf der Ausführung / Einflüsse auf die Planung
● Qualitätssicherung
Zwei Projektberichte als Abschluss
● Ausgangslage, Konzept, Ausführung + Ergebnis
Referent(en)
- Dirk Henninger, Dipl.-Ing. Architekt, geschäftsführender Gesellschafter der henningerarchitekt Gesellschaft von Architekten und Ingenieuren mbH
Termin
Freitag, 15. Januar 2027
9.30 bis 17.00 Uhr
Veranstalter
Hamburgische Architektenkammer und Hamburgische Ingenieurkammer-Bau
Zur Anmeldung nutzen Sie bitte diesen Link
Teilnehmergebühr
Mitglieder: 175.00 €
Gäste: 250.00 €