Schülerwettbewerb JUNIOR.ING

Die Ingenieurkammern aus 15 Bundesländern loben den Schülerwettbewerb JUNIOR.ING aus. Seit dem Jahr 2015 beteiligt sich die Hamburgische Ingenieurkammer-Bau .

Mit dem Wettbewerb will die Kammer junge Menschen für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Der Schülerwettbewerb, der in Hamburg unter der Schirmherrschaft vom Präses der Behörde für Schule und Berufsbildung, Herrn Senator Rabe, steht, verbindet Spaß und Freude am Experimentieren und Bauen. Neben Urkunden winken Geldpreise. Die besten Leistungen jeder Altersgruppe auf Landesebene qualifizieren sich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb.

Junior.Ing

Ingenieurtalente bei bundesweitem Schülerwettbewerb ausgezeichnet

Am 14. Juni 2019 zeichneten die Ingenieurkammern in Berlin die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ aus. Die ersten Preise gehen in diesem Jahr ins Saarland und nach Baden-Württemberg.

Das Wettbewerbsthema lautete: „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“. Deutschlandweit waren Mädchen und Jungen aufgerufen, eine Kugelbahn nach ingenieurtechnischen Kriterien zu planen und zu bauen. Insgesamt beteiligten sich fast 4.600 Schülerinnen und Schüler. Sie investierten rund 40.000 Arbeitsstunden. Durchschnittlich stecken in jeder Achterbahn etwa 23 Stunden Bauzeit – so viel wie nie zuvor.

MinDir’n Christine Hammann vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) würdigte die Bedeutung des Nachwuchspreises: „Der Schülerwettbewerb ‚Junior.ING‘ gibt der jungen Generation die Möglichkeit zu zeigen, was in ihr steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie kreativ und engagiert die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen auch in diesem Jahr ausgearbeitet haben. Das BMI unterstützt den Schülerwettbewerb ‚Junior.ING‘ sehr gern, denn es ist ein tolles Projekt zur Berufsorientierung und somit zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland.“

„Die Aufgabenstellung war dieses Mal eine besondere Herausforderung, die die Teams hervorragend gemeistert haben.“, sagte Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer. „Wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, freue ich mich auf die zukünftigen Ingenieurgenerationen. Ich hoffe, dass wir mit diesem Wettbewerb wieder viele Schülerinnen und Schüler für unseren faszinierenden Beruf begeistern konnten“, so Ingolf Kluge.

Platz 1 in der Alterskategorie I (bis Klasse 8):
In dieser Kategorie sicherten sich Timm Sauter und Elias Sauter mit ihrer Achterbahn „6 on the beach“ den ersten Platz. Beide besuchen die Realschule in Schömburg (Baden-Württemberg).

Platz 1 in der Alterskategorie II (ab Klasse 9):
Bei den Teilnehmenden ab Klasse 9 ging der erste Platz an Julian Schwaiger und Nils Reiss von der Montessori Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal (Saarland). Ihr Modell trägt den Namen „golden snitch“.

Auch Dipl.-Ing. Ellen Petersson von der Deutschen Bahn AG hat die Zukunft im Blick: “ Mit dem DB Sonderpreis möchten wir junge Mädchen dazu animieren, ihre Kreativität und Technikbegeisterung zu behalten und diese auch bei der Berufswahl, vorzugsweise bei der Deutschen Bahn zu berücksichtigen.“

Der Anteil der teilnehmenden Schülerinnen am Wettbewerb „Junior.ING“ stieg auch in diesem Jahr erneut an und lag bei beachtlichen 38,3 Prozent.

Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders gutes Mädchen-Team:
Über diese Auszeichnung konnten sich Sarah Hermle und Oana Marc von der Real-schule in Schömburg (Baden-Württemberg) freuen. Für ihr Modell „ANTHEA“ erhiel-ten sie den Sonderpreis der Deutschen Bahn.

Auch die Hamburger Teilnehmer können zufrieden sein. Der Präsident der Hamburgischen Ingenieurkammer – Bau, Dipl.-Ing. Peter Bahnsen, konnte folgende Preise überreichen:

Platz 5 in der Alterskategorie I (bis Klasse 8):
Jonas Maracke, Laris Seidel, Julius Toben mit ihrem Modell „Raketenmaus“,
Schule Moorflagen, , 4. Klasse.

Platz 5 in der Alterskategorie II (ab Klasse 9):
Julius Gerdts, Sophia Haß, Henry Studt mit dem Modell „Neunerbahn“,
Albert-Schweitzer-Gymnasium, 9. Klasse

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans Georg Reinke. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 € dotiert. Die nachfolgenden Plätze konnten sich über 400 €, 300 €, 200€ und 100 € freuen. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 € dotiert.

Die drei bestplatzierten Modelle jeder Alterskategorie werden erstmals im Deutschen Technikmuseum ausgestellt. Zu sehen sind sie in der Zeit vom 18. Juni bis 18. Dezember 2019.

Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Der Wettbewerb
Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Öffentlichkeit. Mit rund 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.

Bundespreisverleihung am 14. Juni 2019 in Berlin!

Am 14. Juni 2019 zeichnen die Ingenieurkammern in Berlin die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ aus.

Deutschlandweit waren Mädchen und Jungen aufgerufen, eine Kugelbahn nach ingenieurtechnischen Kriterien zu planen und zu bauen.
Insgesamt beteiligten sich fast 4.600 Schülerinnen und Schüler. Sie investierten rund 40.000 Arbeitsstunden. Durchschnittlich stecken in jeder Achterbahn etwa 23 Stunden Bauzeit – so viel wie nie zuvor.

Ein Film mit allen Finalisten-Modellen ist unter dem folgenden Link abrufbar: https://vimeo.com/user37237821/review/341822560/02e1854ad1

Schülerwettbewerb JUNIOR.ING „Achterbahn – schwungvoll konstruiert 2018/2019“ – junge Ingenieurtalente ausgezeichnet

Die Sieger des Schülerwettbewerbs „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ der Hamburgischen Ingenieurkammer – Bau stehen fest und wurden in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ausgezeichnet.

In diesem Jahr war im Rahmen des Schülerwettbewerbs die Aufgabe, eine Achterbahn als Modell zu bauen. Die Achterbahn sollte aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen. Bei der Gestaltung waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Mit dem Wettbewerb will die Kammer junge Menschen für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Der Schülerwettbewerb, der in Hamburg unter der Schirmherrschaft vom Präses der Behörde für Schule und Berufsbildung, Herrn Senator Rabe, steht, verbindet Spaß und Freude am Experimentieren und Bauen
Für die Konstruktion der Achterbahn durften als Werkstoffe nur „einfachste“ Materialien Verwendung finden. Die Baumaterialien sollten ohne Einsatz von Industriemaschinen bearbeitbar sein. Im Rahmen der Vorgaben sollte sie funktionsfähig sein. Dies wurde durch einen Funktionstest überprüft, bei dem eine frei zu wählende Kugel auf der Fahrbahn vom Startpunkt bis zum Endpunkt gelangen sollte.

Mit Spannung erwarteten die rund 140 Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure mit ihren Lehrerinnen, Lehrern und Eltern am Donnerstag, den 14. Februar 2019, in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die Verkündung der Sieger. Auch die Politik unterstützt die Nachwuchsarbeit der Ingenieur¬kammern. So begrüßte die Hausherrin, Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, die Schüler/-innen als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure.

Neben Urkunden wurden Geldpreise vom Präsidenten der Hamburgischen Ingenieurkammer – Bau Dipl.-Ing. Peter Bahnsen übergeben. Die besten Leistungen jeder Altersgruppe auf Landesebene qualifizieren sich zudem für die Teilnahme am Bundeswettbewerb.
Neben der Bekanntgabe der insgesamt 16 Auszeichnungen war die Schnuppervorlesung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manuel Krahwinkel der HafenCity Universität Hamburg ein besonderes Highlight und sollte bei den technisch begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern die Lust auf ein Ingenieurstudium wecken.

Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs JUNIOR.ING „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“:

Alterskategorie I (bis Klassenstufe 8)
Platz 1: Jonas Maracke, Laris Seidel, Julius Toben: Modell „Raketenmaus“, 4. Klasse, Schule Moorflagen
Platz 2: Louis Schwarzlose: Modell „Monsterbahn“, 6. Klasse, Heilwig Gymnasium
Platz 3: Tom Bayer, Vincent Kaiser, Max Leven, Jannick Maas: Modell „King Cobra“, 6. Klasse, Heilwig Gymnasium

Alterskategorie II (ab Klassenstufe 9)
Platz 1: Julius Gerdts, Sophia Haß, Henry Studt: Modell „Neunerbahn“, 9. Klasse, Albert-Schweitzer-Gymnasium
Platz 2: Alexander Hofhammer, Maximilian Kutosow, Steven Stemman: Modell „Circling Wood“, 12. Klasse, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Platz 3: Rebecca Egbadon, Lea-Tamarra Kohlen, Melissa Osman, Laura-Sophie Prange: Modell „Devil Coaster“, 10. Klasse, Schule am See

Die besten Leistungen jeder Altersgruppe auf Landesebene qualifizieren sich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb. Die Bundespreisverleihung wird in Berlin im Museum der Technik am 14. Juni 2019 stattfinden.